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Die stillen Heldinnen
Gemeinsam mit Autorin Karolina Benedyk begleiteten wir zwölf Frauen. Zwölf Mütter von Soldaten, die gefallen, verschollen oder in russischer Gefangenschaft sind, verbringen vier Tage zwischen der Blauen Donau und dem Schwarzen Meer. Es sind Tage voller Widersprüche: Sie essen Austern, probieren Wein, sie schweigen, sie weinen, sie tanzen. Einen Abschluss werden sie nicht finden. Aber sie erleben, dass es Gemeinschaft gibt, die trägt. Das Projekt „Die stillen Heldinnen“ will diese Geschichten sichtbar machen. Geschichten von Frauen, deren Leid meist privat bleibt und deren Stimmen selten gehört werden. Es erzählt von Schmerz und Trauer, aber auch von Würde, Hoffnung und dem Versuch, ein Stück Normalität zurückzuerobern – mitten im Krieg.